Cairns, Queensland

… wo die Schätze rundherum liegen, ein Tauchschein sinnvoll ist und Koalas stinken

Meine erste Arbeitswoche in Australien endete mit einem Feiertag, was bedeutete, dass alle Geschäfte geschlossen waren und demnach mein ganzes Team gleichzeitig frei hatte. Diesen Tag nutzten wir, um gemeinsam eines von Australiens Highlights zu besuchen. Zusammen mit vielen anderen Backpackern machten wir uns mit einem Speed Boot von Cairns auf den Weg zum Great Barrier Reef. Zum Glück war ich gut vorbereitet, denn meine Reiseapotheke enthielt auch Tabletten, die gegen Seekrankheit helfen sollten. Damit war ich so ziemlich die Einzige, denn schneller als ich gucken konnte, saß die halbe Besatzung des Boots, inklusive Crew mit Brechtüten, am Rand des Bootes.

Tauchschein ja oder nein?

Als das Boot anhielt, machten wir uns zum Tauchen bereit. Während man anderswo einen Tauchschein machen muss und tagelang in einem Pool lernt, wie man richtig atmet, sollte hier eine kurze Anweisung reichen. In einen Taucheranzug gequetscht mit einer Sauerstofflasche auf dem Rücken, fand ich mich am Ende des Boots wieder und lauschte den letzten Anweisungen des Guides. Am wichtigsten war es, unter Wasser nicht hektisch zu werden, sagte er. Doch als ich auf einmal anfing zu sinken, unter Wasser keine Luft bekam und unter mir weit und breit keinen Abgrund sah, verfiel ich natürlich in Panik und versuchte unter Wasser wie wild zu gestikulieren. Nach drei gescheiterten Versuchen, entschied ich mich für die Lightvariante, das Schnorcheln. Die Macher von „Findet Nemo“ haben wirklich nicht übertrieben. Mit dem Gesicht im Wasser ließ ich mich vom Meer treiben und unter mir eröffnete sich eine ganz neue Welt. Bunte Fische und Korallen soweit das Auge reichte. Die Zeit verging wie im Flug. Zurück auf dem Boot hatte die Crew noch ein echtes Aussie BBQ für uns vorbereitet, bevor es für uns wieder an Land ging. Australien fing an mir zu gefallen.

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Great Barrier Reef – Bunte Fische und Korallen soweit das Auge reicht

Das Umland von Cairns

Fortan nutze ich meine freien Tage dazu, dass Umland von Cairns zu erkunden. Denn es gab wirklich einiges zu sehen. Angefangen bei den atemberaubenden Stränden von Port Douglas oder Palm Cove, den wunderschönen Millaa Millaa Wasserfällen, die jeder Backpacker für ein obligatorisches Foto auf seiner Liste hatte und die naheliegenden Hot Springs, um sich danach wieder aufzuwärmen. In der Kuranda Rainforest Station lernte ich meine ersten australischen Artgenossen kennen – Kängurus und Koalas. Und auch wenn Koalas noch so süß sind, ihr Geruch ist es leider nicht. Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, führten uns an diesem Tag zudem in ihre traditionellen Stammestänze ein und luden danach zu einem Tanzbattle, indem ich mich gegen Japan und China durchsetzen konnte und gewann. Was ein Triumph! Zurück nach Cairns ging es mit einer alten Bahn, vorbei an den Barron Falls, von der man einen zauberhaften Ausblick über die Landschaft hatte.

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Port Douglas

 

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Palm Cove

 

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Millaa Millaa Waterfalls

 

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Einfach mal treiben lassen

 

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Kuranda – Das Treffen mit den süßen australischen Artgenossen

 

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Mit der Bahn vorbei an den Barron Falls zurück nach Cairns

Im Regenwald von Mossman Gorge wurde mir dann ein ganz anderes tierisches Highlight zu Teil. Die berühmte Wasserstelle zum Baden war mir und meiner Backpacker-Freundin zu überfüllt und so entschlossen wir uns, in einer kleineren, abgelegeneren Stelle zu baden. Schnell wurde uns klar, warum wir hier alleine waren. Mit einem großen Platscher fiel eine Riesenschlange von einem Stein und schlängelte sich durchs Wasser. Schreiend liefen wir im Bikini durch den Regenwald und traten dabei ausversehen fast auf die nächste Schlange, die es sich auf dem Gehweg gemütlich gemacht hatte. Ein Bild für die Götter und für diesen Tag auf jeden Fall genug Aufregung.

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Mossman Gorge

 

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Noch keine Schlange in Sicht…

 

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Raus aus der prallen Sonne, ab in den Schatten

 

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Mossman Gorge – Nach dem Zusammentreffen mit den zwei Schlangen war das Lächeln nicht mehr so breit

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Als Autorin und Gründerin von Cream & Travel berichte ich dir von meinen Abenteuern aus Berlin und der Welt und biete dir die Möglichkeit weltweit zu arbeiten und so deine Reisen zu finanzieren. Frei nach dem Motto: „Alles beginnt mit einem ersten Schritt – Buche jetzt!“

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