Day Tripping Neuseeland – KareKare Waterfalls, Piha Beach und Half Moon Bay

Nachdem sich die ersten Wochen in Neuseeland vor allem um die Arbeit gedreht haben, war es Zeit endlich das Land zu erkunden – auch wenn es sich nur um Tagesausflüge handelte. Also machte ich mich zusammen mit meinen Kollegen auf den Weg zu den KareKare Waterfalls – die vorab gesagt genauso aussahen, wie die Millaa Millaa Waterfalls in Australien, zu denen ich damals auch meinen ersten Ausflug machte, deswegen aber keinesfalls weniger atemberaubend waren.

Bereits der Weg zu dem Wasserfall war traumhaft – eine einzige Straße, die sich durch die grünen Fahnenwälder schlängelte. Die Sonne, die Weite, der Ausblick, schnell wurde mir wieder klar, was ich am Reisen so sehr vermisst hatte – das Gefühl von Freiheit, Grenzenlosigkeit. Das Wasser war mir allerdings zu kalt und so genoss ich es einfach, wie das Wasser vor sich hin tröpfelte und mir die Sonne ins Gesicht schien. Nach einiger Zeit bahnten wir uns unseren Weg durch Wälder, Wiesen und Flüsse zum Piha Beach – einem schwarzen Sandstrand.

Noch nie zuvor war ich an einem schwarzen Sandstrand gewesen – ich genoss diese neue Erfahrung, auch wenn ich weiße Strände immer noch vorziehe. Während man sich als Tourist oft mit überfüllten Stränden zufriedengibt, sucht man als Reisender meist nach Orten, wo die Natur noch nicht so überlaufen ist, was hier genau der Fall war. Wir waren ganz allein, zwischen Felsen, Klippen und dem Meer.

Als uns der Magen knurrte, entdeckten wir in Piha ein kleines süßes Restaurant, was Anziehungspunkt für viele Backpacker war. Ein Bier in der Sonne genießen, während man den Blick in die Weite schweifen lässt – das nenne ich einen perfekten freien Tag. Es stellte sich heraus, dass Piha ein beliebtes Surfer Paradies ist und somit reihte sich hier ein Camper an den anderen.

Nach diesem freien Tag und der neuen Energie hatte ich Blut geleckt und so machte ich mich an meinem nächsten freien Tag gleich wieder auf den Weg – diesmal stand Half Moon Bay auf dem Programm. Auch die Namen hier sind die gleichen wie in Australien. Eine spektakuläre Marina, mit unzähligen Booten lag vor uns. Auckland gilt als absolute Bootcity, jeder Zweite soll hier ein Boot besitzen, heißt es, und genauso sah es auch aus. Das mexikanische Restaurant „Barcelona“ hatte es uns angetan – Nachos, Margaritas und Cider. Die Einrichtung des Restaurants gefiel mir besonders gut, überall hingen riesige Rosenkranzkreuze an der Wand, dazu die typisch mexikanische Kopfbedeckung, die wir gleich als Sonnenschutz missbrauchten. Über Holzbrücken ging es zum Strand, auf dem Berg ein Haus in der Sonne voller Weihnachtsdekoration – das ist es also….Weihnachten in Neuseeland!

creamandtravel

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