Gidday oder Kia Ora – lernen, die Kiwis zu verstehen!

Reist man nach Asien, Spanien oder Russland, hat man meist einen Sprachführer oder eine passende App auf dem Handy, um sich zu verständigen. Reist man in englischsprachige Länder ist das anders, denn man erwartet mit seinem erprobten Englisch gut klar zu kommen. Wie unterschiedlich die Akzente, Ausdrucksweisen und Worte dabei sein können, habe ich schon in „No worries – den australischen Slang verstehen“ niedergeschrieben. Nach einigen Tagen in Neuseeland ist mir klar geworden, dass auch am letzten Ende der Welt ein anderes Englisch mit Einflüssen aus der maorischen Kultur benutzt wird.

Wer bereits in Australien war, dem wird das neuseeländische Englisch nicht allzu schwerfallen, denn ebenso wie die allgegenwärtige Freundlichkeit der Menschen in Ozeanien, ähneln sich auch die Ausdrucksweisen sehr. Trotzdem mischen sich hier und da einige Besonderheiten ein.

Einflüsse der Maoris

Nachdem die Ureinwohner Neuseelands, die Maoris, lange um ihre Anerkennung in Bezug auf ihre Kultur und ihre Sprache kämpfen mussten, ist der durch sie geprägte Slang heute allgegenwärtig. Seit 1987 gilt Maorisch oder Ao-tea-roa, wie die Maoris es nennen, neben Englisch als offizielle Amtssprache in Neuseelands. So müssen alle öffentlichen Gebäude in beiden Sprachen ausgeschildert werden um dem Aussterben der Sprache entgegen zu wirken. Da sich die Maoris eng mit der Natur verbunden fühlen, findet man besonders in Bezug auf die Pflanzen- und Tierwelt viele Einflüsse der maorischen Sprache. So wird der Silberfarn, das Nationalsymbol Neuseelands, Cyathea dealbata genannt.

Slang:

Kia Ora Hallo
Gidday Hallo
Haere Ra Auf Wiedersehen
Nau mai, haere mai Willkommen
Kei te pehea koe? Wie geht es dir?
Kiwi Eine Person aus Neuseeland
Ta Danke
To Pash küssen
Aroha Liebe
Away with the ferries Tagträumen
Bit of a dag Eine lustige Person
Doing the ton Schnell fahren
French letter Kondom

Besonderheiten der Maoris

Wie in jeder anderen Kultur gibt es auch bei den Maoris einige Besonderheiten. So wird sich zur Begrüßung beispielweise nicht die Hand geschüttelt oder sich umarmt, sondern die Stirn und die Nase aneinanderdrückt. So ist auf jeden Fall sofort geklärt, ob „man sich riechen kann“. Streckt ein Maori einem die Zunge entgegen, sollte man sich nicht erschrecken. Dies ist eine Tradition, um böse Geister abzuschrecken. Die beliebten Maori-Tattoos, die sich heute viele Reisende als Souvenir stechen lassen, durften früher nur die Gesichter der Stammesanführer zieren. Eine weitere Tradition der Maori ist die Schnitzerei aufwändiger Skulpturen, die überall auf der Insel zu sehen sind.

Haere Ra

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