Jetlag – sich in der neuen Zeitzone zurechtfinden

Wer viele Fernreisen macht, der kennt ihn, den fiesen Jetlag, der einen oft tagelang aus der Bahn wirft. Man schläft am Tag, ist wach in der Nacht und fühlt sich einfach nur gerädert.

Bei mir hat sich das Jetlag-Syndrom gefühlt von Reise zu Reise verschlimmert. Als ich die ersten beiden Male nach Australien geflogen bin, war der Jetlag nach wenigen Tagen wieder weg. Doch beim dritten Mal hatte ich fast drei Wochen damit zu kämpfen und fühlte mich wie ans Bett genagelt. Als ich nach Amerika geflogen bin, also in die entgegengesetzte Richtung, hatte ich mit dem Jetlag keine Probleme.

Doch woher kommt der Jetlag eigentlich und vor allem, was kann man dagegen tun?

Da mich meine nächste Reise nach Neuseeland verschlägt und ich bereits nach wenigen Tagen anfangen werde zu arbeiten, beschäftigt mich dieses Thema gerade persönlich sehr. Daher möchte ich heute mit euch ein paar Erkenntnisse teilen.

Was genau ist Jetlag?

Zusammen gesetzt ist das Wort aus Jet, zu Deutsch Flugzeug, und lag, zu Deutsch Zeitdifferenz. Das beschreibt es eigentlich schon ganz gut. Aufgrund der Zeitdifferenz, die zwischen den Ländern liegt, gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen durcheinander. Daraus folgt: Katerstimmung! Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit sind die Folge.

Unterschiede zwischen Flügen in den Westen und in den Osten

Gegen die Sonne zu fliegen ist für den Menschen immer schwieriger zu verkraften als umgekehrt. Daher sind Flüge in den Osten, was den Jetlag betrifft, meistens anstrengender.

Wie kann man dem Jetlag vorbeugen?

Richtig vorbeugen kann man dem Jetlag leider nicht. Allerdings kann man bereits ein paar Tage vor Abreise anfangen seine innere Uhr umzustellen. Heißt bereits früher oder später ins Bett zu gehen, je nachdem welche Zeit gerade in dem Ankunftsland ist.

Tipps, um den Jetlag zu bekämpfen:

Vor Reiseantritt:

Fernreiseziele, die im Westen liegen, wie beispielsweise Amerika, fordern eine andere Vorgehensweise als Ziele, die im Osten liegen, wie beispielsweise Australien. Während man bei Reisen in den Westen vor Reiseantritt versucht später schlafen zu gehen und möglichst lange auszuschlafen, ist es bei Zielen im Osten genau andersherum. Hier versucht man vor Reiseantritt früher schlafen zu gehen und auch früh wieder aufzustehen, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen.

  • Die beste Zeit um im Westen zu landen, ist mittags oder auf jeden Fall tagsüber, sodass man noch etwas von der Tagessonne mitbekommt. Im Osten hingegen plant man die Ankunft besser am Abend, sodass man sofort schlafen gehen kann.

Während des Fluges:

  • Richtung Westen heißt es für die Fluggäste WACHBLEIBEN. Das heißt: Nutze das Entertainmentprogramm um dich abzulenken, trinke viel Wasser ggf. auch Kaffee oder Cola um wach zu bleiben und nimm keine Nahrung zu dir, die schwer im Magen liegt. Im Umkehrschluss heißt es für Fluggäste, die in Richtung Osten fliegen: Zurücklehnen und schlafen, was das Zeug hält. Dabei können kohlenhydratreiche Kost, ebenso wie Früchtetees, helfen. Von Alkohol als Müde-Macher sollte man eher absehen.

Angekommen in der neuen Zeitzone:

  • Im Westen wird geraten erst schlafen zu gehen, wenn die Sonne untergeht, um in dem neuen Rhythmus anzukommen. Daher ab in die Luft, Sonne genießen, Kaffee trinken und die neue Umgebung erkunden. Im Osten hingegen darfst du direkt ins Bett fallen – versuche aber, nicht den ganzen nächsten Tag zu verschlafen!

Jetlag ist zwar nervig, aber nichts Bedrohliches und verschwindet nach einigen Tagen von ganz alleine wieder. Daher lautet die wichtigste Regel: Nicht verrückt machen! Versuche dich schnell an die neuen Schlaf- und Esszeiten zu gewöhnen, verbringe viel Zeit an der frischen Luft, trinke genug Wasser, mache Yoga – kurz: Tu deinem Körper einfach etwas Gutes – er wird es dir danken!

Und jetzt: Gute Reise!

creamandtravel

Als Autorin und Gründerin von Cream & Travel berichte ich dir von meinen Abenteuern aus Berlin und der Welt und biete dir die Möglichkeit weltweit zu arbeiten und so deine Reisen zu finanzieren. Frei nach dem Motto: „Alles beginnt mit einem ersten Schritt – Buche jetzt!“

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