Kia Ora – Hallo Neuseeland

Die letzten Tage vor der Abreise waren noch einmal richtig anstrengend. Alles wollte nicht so richtig klappen – ich musste mein Koffer immer wieder entpacken und wiegen, meine neue SIM-Karte kam nicht mehr pünktlich an, dazu die Achterbahn der Gefühle zwischen Vorfreude und Abschiedsschmerz – kurz: Es war Zeit zu gehen!

Vom Flughafen Düsseldorf trat ich die Reise um die Welt an

Vor der Abreise: Achterbahn der Gefühle – zwischen Vorfreude und Abschiedsschmerz!

Frühmorgens brachten mich meine Eltern zum Flughafen Düsseldorf, von dem ich die Reise um die Welt antrat. Nachdem mein Koffer, zugegeben immer noch mit etwas Übergepäck, durchgewunken wurde, fiel die erste Last von mir ab. Dann noch einmal die Eltern drücken und dann verschwand ich im Gate. Bereits im Flugzeug versuchte ich mich ein wenig auf die neue Zeitzone einzustellen – so schlief ich, wenn es hell war, und versuchte wach zu bleiben, wenn es dunkel war. Beides war nicht so einfach, denn neben mir saß eine Frau mit Baby, welches aktiv fast 12 Stunden durchschrie. Mit kurzem Stopp in Singapur ging es noch mal 11 Stunden weiter direkt nach Auckland.

Mein neues Zuhause in Auckland

Am Flughafen wurde ich wie immer nett von meinen neuen Kollegen empfangen, schaute mich kurz in meiner neuen Unterkunft an und fiel dann einfach nur noch völlig erschöpft in mein neues Bett. Da ich das letzte Mal sehr unter meinem Jetlag gelitten hatte, nahm ich die Empfehlung einer Kollegin, eine Melatonin Tablette zu nehmen, danken an. Und tatsächlich wachte ich am nächsten Morgen relativ fit auf. Während alle anderen arbeiten waren, machte ich mich auf, meine Nachbarschaft zu erkunden und einzukaufen. Ich weiß es klingt bescheuert, aber als ich den Woolworth Shop betrat (großer Supermarkt in Australien und Neuseeland), ging mein Herz aus. Alles, was ich so lange vermisst hatte, stand auf einmal wieder vor mir. TimTams, Pods, Thunfisch in allen möglichen Geschmacksrichtungen, Wraps – ich war im Lebensmittelhimmel!

Angekommen auf der anderen Seite der Welt: Alles, was ich so lange vermisst hatte, stand auf einmal wieder vor mir!

Doch was ich am meisten vermisst hatte – die Freundlichkeit der Menschen. Wo auch immer ich war, ich wurde gegrüßt, angelächelt und die Leute waren wie immer hilfsbereit und gut gelaunt. Das Gefühlschaos aus Deutschland hatte ich hinter mir gelassen und war angekommen! Noch am gleichen Tag fuhr mein Chef, den ich bereits aus Australien kannte, mit mir zum Warehouse, damit ich meinem Zimmer den letzten Schliff verleihen konnte.

Willkommen auf der grünen Insel

Ausblick vom Mount Wellington

Zusammen mit meiner neuen Kollegin erkundete ich am nächsten Tag unseren neuen Arbeitsplatz. Die Mall „Sylvia Park“ sah vielversprechend aus und so blickte ich meinem ersten Arbeitstag positiv entgegen. Und auch hier war ich wieder umgeben von all meinen Lieblingsgeschäften: dotti, county roads etc. Ich reiste mit dem Gedanken an, in den Sommer zu fliegen, leider enttäuschte mich das Wetter ein wenig, denn es regnete die meiste Zeit. Als die Wolken sich verzogen machten wir uns auf zum Mount Wellington, von welchem man einen super Ausblick über Auckland hatte. Auf der anderen Seite – grün soweit das Auge reichte.

Glücksgefühle in Auckland

Zwischen den Regenschauern hatte wir immer wieder Glück mit dem Wetter

Glücksgefühle in Auckland…

Der Regen war weitergezogen und Auckland verwöhnte mich mit strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und warmen Temperaturen – genau das richtige Wetter, um die Innenstadt und den Hafen zu erkunden. Ich startete am alten Fairy Building und von dort aus lief ich die bekannte Shoppingmeile Queen Street hinauf. Zurück am Hafen entdeckte das „Headquarters“ – eine Mischung aus Bar und Restaurant, das mich direkt verzückte. Draußen, mit Blick auf den Hafen, unzählige Liegestühle, die man auch benutzen darf, wenn man nichts bestellen möchte. Drinnen dine & dance. Hier ereilte mich dasselbe Glücksgefühl, das ich jedes Mal in Melbourne hatte, wenn ich das „Republica“ in St. Kilda besuchte. Das Leben ist schön! Ozeanien – das andere Ende der Welt – ließ mein Herz immer noch höherschlagen!

Bei strahlendem Sonnenschein erkundete ich Auckland – zuerst: das alte Fairy Building

Vom Hafen aus ging es für mich weiter zur beliebten Einkaufsmeile: Queen Street

 

Das Stadtbild in Auckland erinnerte mich sehr an Australien