Messe-Special: Comptoir Suisse Lausanne – Bonjour Madame!

Messe Part II – Nach einer kurzen Verschnaufpause in Berlin ging es für mich erneut in die Schweiz. Diesmal früh morgens vom Flughafen Schönefeld – gelandet in Zürich lag eine zweistündige Zugfahrt vor mir, denn diesmal ging es für mich auf die französische Seite der Schweiz, nach Lausanne. Bereits die Zugfahrt war ein Highlight. Die Sonne schien über alle Berge, Seen und Weinplantagen, soweit das Auge reichte, ein gut aussehender Kontrolleur, der mit einem c­­harmanten „Bonjour“ das Zugabteil betrat, der Duft von Croissants in der Luft. Ein guter Start, wie ich fand.

Lausanne

Angekommen in Lausanne wurde ich von meinem Chef vom Bahnhof abgeholt und es ging direkt zur Messe, um den Messestand aufzubauen – nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Bevor wir die Produkte einräumen konnten, mussten wir zuerst die Regale aufbauen. Somit bekam ich dieses Mal eine ausgiebige Einführung in Sachen „Ikea-Regale aufbauen“. Spät am Abend bezogen wir unser Haus und fielen erschöpft ins Bett.

Comptoir Suisse

Am nächsten Morgen verschafften wir uns einen Überblick über die Messe. Sie war deutlich größer als die in Lichtenstein. Die Comptoir Suisse bot riesige Messehallen sowie einen großen Außenbereich mit Bühne. Die Rahmenbedingungen waren bereits super. Relativ schnell sollte ich allerdings den Haken bemerken – die Sprache. Auch wenn wir immer noch in der Schweiz waren, so waren wir dennoch auf der französischen Seite und das bekamen wir zu spüren. Die Franzosen lieben ihre Sprache und weigern sich meist englisch oder deutsch zu sprechen, selbst wenn sie es können. So blieb mir nichts anderes übrig, als mir die wichtigsten Sätze in Französisch auf den Arm zu schreiben. So stotterte ich in den nächsten Tagen: „Bonjour Madame. Créme pour les mains“ vor mich hin.

Ich fühlte mich wieder wie am Anfang, wie damals in Australien, als ich in den ersten Wochen kein Wort verstand. Und so musste meine Kollegin hin und wieder einspringen, um zu übersetzten. Die neuen Produkte von Celestolite beeindruckten mich sehr und so probierte ich zusammen mit Niri alles fleißig aus. Die Mud-Maske und die Lava-Maske sind aber immer noch meine Favoriten.

Am zweiten Abend, als wir die Messehalle verließen, fand draußen eine Party statt. Man musste uns nicht zweimal bitten, schon standen wir auf der Tanzfläche. Auch am nächsten Tag wurde hier einiges geboten – verschiedene Bands, Bier- und Essstände und auch die Sonne blieb uns treu.

Bevor es für mich für eine Woche zurück nach Berlin ging, nahm ich mir einen Tag Zeit, um Lausanne zu erkunden. Dies hatte ich mir nach den letzten Messen geschworen, mir immer mindestens einen Tag zu nehmen, um mir die Umgebung anzuschauen. Und dieser eine Tag war wirklich wie Urlaub für mich. Morgens machte ich mich von der Messe auf den Weg und lief die süßen Straßen hinunter zum Genfersee. Auf dem Weg weckte eine Secondhand-Boutique mein Interesse – ein Paradies für jede Frau. „My first Boutique“ bot von Chanel, Prada, Louis Vuitton und Co. alles, was das Herz begehrt. Dabei ist alles in einem super Zustand und die Besitzerin dazu superfreundlich. Ich konnte nicht anders und ließ mich dazu hinreißen, eine neue Karl Lagerfeld Tasche zu kaufen.

Genfersee

Weiter lief ich in Richtung Hafen. Hier verbrachte ich den halben Tag in der Sonne. Der Genfersee ist einfach nur wunderschön. Die Aussicht auf die Berge, das glasklare Wasser. Als ich da so saß, stellte ich fest, dass die Lebensqualität hier um einiges besser ist, und fing an mein Leben in Berlin zu überdenken.

Kathedrale Notre-Dame

Nach einigen Stunden machte ich mich auf den Rückweg, schließlich wollte ich der Kathedrale Notre-Dame noch einen Besuch abstatten. Was ich nicht bedacht hatte – dort wo es steil bergab geht, da geht es auch wieder steil bergauf und so schleppte ich mich die Straße hinauf in der prallen Sonne. Angekommen an der Kathedrale brauchte ich erst einmal eine Pause. Die Kathedrale war sehr beeindruckend ebenso wie der Ausblick, den man von dort über die ganze Stadt hatte. Hier verweilte ich noch einen Augenblick, bevor ich in die Innenstadt lief. Mein Weg führte mich vorbei an einer pompösen Synagoge, wo sich, aufgrund des jüdischen Feiertag Yom Kippur, bereits viele Juden versammelten.

Ein letztes Mal ging es zurück zur Messe, bevor ich am Abend erneut meine Koffer packte und mich am nächsten Tag wieder auf den Weg zurück machte.

One Week to go!

*Werbung da Markennennung

creamandtravel

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