Messe-Special: Ligha Lichtenstein – wo sich der Prinz und die Fußballnationalmannschaft die Hand reichen

Die Messe-Saison startete für mich dieses Mal in Lichtenstein, genauer gesagt in Schaan. Vom Flughafen Berlin Tegel ging es mit einer vierstündigen Verspätung nach Zürich und von dort aus mit dem Zug weiter nach Schaan. Was in der Nacht aussah wie eine verlassene Geisterstadt, zeigte am Tag seinen Charme. Berge, soweit das Auge reicht. Bereits in Luzern verliehen mir die Berge ein beruhigendes Gefühl, das ich auch dieses Mal wieder verspürte. Kein Straßenlärm, keine Menschenmengen – nur ich, die Berge und die Kirchenglocke – die hier tatsächlich noch stündlich schlägt, sogar in der Nacht, damit auch jeder weiß, wie spät es ist.

Lichtenstein – Schaan

Am nächsten Morgen traf ich beim Frühstück im Hotel Schaanenhof meine neuen und alten Kollegen und wurde mit Geschenken überhäuft. Meine Freundin Niri, mit der ich bereits in Luzern zusammengearbeitet hatte, brachte mir ein T-Shirt mit der Aufschrift Sababa mit, was aus dem Hebräischen übersetzt so viel heißt wie okay, gut oder schön. Sababa hatte sich nämlich mit der Zeit, die ich von Israelis umgeben bin, in meinen Wortschatz eingegliedert. Zudem bekam ich einen wunderschönen Ring und meine Lieblingsschokolade Mekupelet. Auch meine neuen Kollegen waren supernett und so machten wir uns gegen Mittag auf den Weg zur Messe. Die Ligha war eine kleine Messe, die neben Pflege- und Kosmetikprodukten auch Gartenmöbel und andere lokale Aussteller präsentierte.

Ligha 2018

Dass die Lüftung in unserer Messehalle nicht funktionierte, machte die Arbeit sehr anstrengend. Jede Messe ist anders – ob es die Kunden, die Kollegen, das Umfeld oder die Produkte sind – man muss sich jedes Mal auf etwas Neues einstellen. Obwohl ich so viel Erfahrung mitbringe, fiel es mir dieses Mal schwerer als sonst, mich einzugewöhnen. Auf der Messe hatte man oft das Gefühl eher auf einem Nachbarschaftstreffen, als auf einer Verkaufsmesse zu sein.

Während ich mich normalerweise auf die teureren Augenpflegeprodukte konzentriere, musste ich meine Strategie dieses Mal umstellen und auf Basic Produkte, wie Körper- und Nagelpflege, umsteigen. Da die Messe hier erst mittags öffnete, dafür aber abends bis 21 Uhr geöffnet hatte, habe ich von Schaan selbst nicht viel sehen. Dafür traf ich aber auf der Messe gleich die Berühmtheiten Lichtensteins. An einem Tag kam der Prinz höchstpersönlich mit seiner Frau um die Jubiläumsmesse zu besuchen und am nächsten Tag folgte gleich die ganze Fußballnationalmannschaft. Was ein Spektakel!

Nach vier anstrengenden Messetagen bauten wir am letzten Abend den Messestand ab, packten alles wieder in Kartons und machten uns mit einem Taxi auf den Weg zurück nach Zürich. Hier checkten wir spät nachts in ein Hotel neben dem Flughafen ein. Am nächsten Morgen stellten wir alle fest, dass uns die Messe in den Knochen lag. Die Wärme, die Menschenmassen und das Stehen hatten ihre Spuren hinterlassen. Nach einem gemeinsamen Flughafen-Snack und den letzten Erinnerungsfotos machten wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause. Für mich ging es nach Berlin, für die anderen nach Amsterdam und Israel.

Drei Tage hatten wir nun Zeit, um unsere Batterien wieder aufzuladen, bevor es zum nächsten Messeabenteuer nach Lausanne geht. Die Zeit bis dahin werde ich nutzen um mein Französisch auf Vordermann zu bringen. Die Messe-Saison ist zwar anstrengend, aber ich liebe es einfach direkt mit den Kunden und meinen Kollegen zusammenzuarbeiten! Auf ein Neues!

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