Reisen – Vertrauen in das Ungewisse

Reisen heißt seine Pläne zu ändern

Go with the Flow ist nicht unbedingt etwas, das uns Deutschen im Blut liegt. Wir lieben es zu planen und genau zu wissen, was als Nächstes passiert. Bloß nichts dem Zufall überlassen. Und auch, wenn ich dachte, dass ich diese Eigenschaft über die ganzen Reisen abgelegt hätte, musste ich mich wundern, wie es mich immer wieder völlig überlief, wenn nicht alles nach Plan verlief. Ich hatte zwar keine Details geplant, doch aber den ungefähren Ablauf meiner Zeit in Neuseeland.

Go with the flow

Das genaue Planen hatte ich bereits nach meiner ersten Reise in Australien aufgegeben. Hier hatte ich noch exakt jeden Schritt im Voraus geplant. Bereits vor meiner Abreise aus Deutschland hatte ich meine Reiseroute festgelegt. Im Norden starten, um dann runter in den Süden zu reisen. Ziemlich schnell musste ich feststellen, dass die Theorie in der Praxis so nicht umsetzbar ist. Jedenfalls dann nicht, wenn man was erleben möchte und die wahren Vorzüge des Reisens ausnutzen möchte. Wie beispielsweise fremde Leute kennenzulernen, die zu Freunden werden und sich diesen anzuschließen, abseits seiner eigenen Reiseroute. Genauso war es in Australien. Also startete ich zwar im Norden, wurde dann von der Arbeit in die Mitte der Ostküste versetzt, flog dann runter in den Süden, um dann wieder ganz in den Norden zu reisen, um alles zu sehen, was ich zwischendrin verpasst hatte. Machte das Sinn? Auf dem Papier – nein. Würde ich es anders machen? Auf keinen Fall!

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Ich war im Paradies angekommen – in einem Haus direkt am Strand.

Mit diesem Hintergrundwissen hätte ich es besser wissen sollen und doch fällt es mir immer noch schwer auf meine Intuition zu hören und darauf zu vertrauen, dass am Ende alles gut wird, auch wenn man sich in manchen Augenblicken völlig verloren fühlt.

Reisen heißt auf seine Intuition zu hören

Takapuna Beach

So machte ich mich immer wieder auf den Weg ins Reisebüro, um meinen Plan, die Nord- und Südinsel von Neuseeland zu erkunden, umzusetzen. Doch so schön die Bilder auch aussahen und so gut sich die Touren auch anhörten – irgendwas sagte immer wieder nein und so buchte ich nicht. Ich war im Paradies angekommen – in einem Haus direkt am Strand. Hatte ich das geplant – Nein. Doch ich wollte bleiben. Und auch wenn ich die ersten Tage sehr mit mir haderte, einfach in den Tag hineinzuleben und zu schauen, was passierte, fühlte es sich richtig an. Doch bis hierher waren es ein paar stressige Tage. Auch am schönsten Ort der Welt kann uns der Kopf einen Strich durch die Rechnung machen. Es hat ein wenig gedauert, doch jetzt wo ich die Situation akzeptiert und den Stress überwunden habe, genieße ich jeden Tag in vollen Zügen. Und ich denke, es ist so ziemlich das erste Mal, dass ich wirklich nur im Moment lebe. Ich weiß weder wann ich zurück nach Deutschland fliege, noch ob ich dies überhaupt tun werde und wenn ja, wann ich reisen werde – ich habe keine Ahnung was passieren wird. Aber es fühlt sich gut an. In einer Welt, in der wir immer mehr darauf gepolt werden, über den nächsten Schritt nachzudenken, ist es unglaublich befreiend aus diesem Karussell auszusteigen und darauf zu vertrauen, dass das Ungewisse gut werden wird!

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Als Autorin und Gründerin von Cream & Travel berichte ich dir von meinen Abenteuern aus Berlin und der Welt und biete dir die Möglichkeit weltweit zu arbeiten und so deine Reisen zu finanzieren. Frei nach dem Motto: „Alles beginnt mit einem ersten Schritt – Buche jetzt!“

As the author and founder of Cream & Travel I´m taking you with me on my travels and offer you the possibility to work worldwide to finance yours, because everything starts with a first step!

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