Takapuna Beach – My happy place

Wie heißt es so schön: „Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich ein andere“ – oder in meinem Fall, das Tor zu einem atemberaubenden Strandhaus. Mal wieder lief alles anders als geplant. Der Plan war über die Weihnachtssaison zu arbeiten, dann zu reisen und dann zurück nach Deutschland zu fliegen. Da ich bereits von meinen anderen Reisen gelernt hatte, dass es keinen Sinn macht, alles bis aufs Letzte durchzuplanen, ließ ich es diesmal ganz ruhig angehen. Ich beendete die Weihnachtssaison, zog von unserer Firmenunterkunft in ein Hotel im City Center und nahm mir vor, noch vor Silvester aufzubrechen, um die Nord- und Südinsel Neuseelands zu erkunden. Soweit der Plan – denn ich hatte bisher weder entschieden, ob ich allein oder mit jemandem zusammen, mit Bus, Auto oder Campervan reisen würde, ob ich in Hotels, Hostels oder Airbnbs unterkommen würde, noch was ich wann, wie und wo sehen wollte.

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Da sich aus verschiedenen Gründen niemand anbot, mit dem ich hätte zusammen reisen können, entschied ich, mich allein auf den Weg zu machen. Da ich nicht die Zeit und Muse hatte, meine Reise allein zu planen, ließ ich mir von dem backpackerbeliebtem Reiseunternehmen Peterpans helfen. Doch ziemlich schnell stellte sich heraus, dass die Reise nach meinen Wünschen und in meinem Budget, so nicht stattfinden würde. Es war Sommer in Neuseeland und damit die Hauptreisezeit für Backpacker. Alle Autos und Campervans waren ausgebucht, die Busse überfüllt und statt Vier- oder Sechsbettzimmer (auf die ich mich seelisch schon einstellen musste) waren nur noch 10 Bed Dorms verfügbar.

Nichts wollte so richtig passen und so vertröstete ich Peterpans immer wieder und suchte nach anderen Optionen. Doch jeder weitere Tag, den ich warten würde, verschlang auch mehr von meinem Reisebudget. Als ich mein Hotelzimmer ein Tag nach Weihnachten nicht mehr verlängern konnte und innerhalb eines Tages eine neue Unterkunft finden musste, war meine Laune bereits im Keller. Doch genau in diesen Momenten, wo man am liebsten seine Koffer packen will, weil alles auf einmal anstrengend ist, eröffnen sich meist die besten Möglichkeiten.

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Auf Airbnb fand ich eine günstige Unterkunft, die sich direkt am Strand befinden sollte und die normalerweise das ganze Jahr ausgebucht ist. Ohne weiter zu schauen, buchte ich zwei Nächte um erst einmal ein Bett zu haben und machte mich mit einem Uber auf dem Weg von der überfüllten Stadt Auckland zu dem Strandvorort Takapuna Beach. Als der Besitzer mir die Türen öffnete, konnte ich mein Glück nicht fassen. Ein Haus, besser als ich es mir hätte je ausmalen können. Ich wohnte nicht in der Nähe des Strandes, ich wohnte auch nicht über die Straße entfernt vom Strand, ab jetzt lebte ich auf dem Strand – nur ein Tor trennte mich vom Meer.

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Wenn ich morgens aufwachte, war das Meer das erste, was ich aus meinem Fenster sah, aus dem Wohnzimmer schaute ich aufs Wasser, ebenso wie von den drei Terrassen. Dass wir hier zwischenzeitlich mit 11 Leuten zusammenwohnten, fühlte man nicht, denn das Haus war so riesig, dass ich fast niemanden zu Gesicht bekam. Ich war an dem Fleckchen Erde angekommen, an dem man wirklich no worries hat. Das Haus war wie aus einem Film. Alles war strandgerecht eingerichtet. Alle drei Terrassen-Ebenen waren mit Strandstühle, Musik und Getränken for free ausgestattet. Konnte es noch besser werden?

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Morgens lief ich am Strand entlang und verbrachte einige Zeit in der versteckten Bucht, in der man immer allein war. Danach frühstückte ich mit Summer-Chill-Sounds im Ohr auf Terrasse Nummer eins. Danach ging ich ein bisschen baden, das Wasser war wunderbar angenehm. Nachmittags, wenn der Strand voll war, lief ich entweder durch das kleine Strandstädtchen, welches niemals überfüllt war und indem man alles hatte was man brauchte, oder machte es mir auf einer der Terrassen gemütlich. Abends genoss ich, während ich arbeitete, den Blick auf den Strand. Oder amüsierte mich über die Blicke der Menschen, die mich vom Strand aus ereilten und in deren Gesichter ich die Frage, wie ich mir dieses Haus leisten könnte, quasi lesen konnte.

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Normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die immer raus müssen und nie lange zu Hause bleiben können. Auswärts essen oder shoppen – etwas erleben. Dies war der erste Platz, an dem ich keinen Grund dafür sah, das Haus zu verlassen und so verbrachte ich die meiste Zeit zwischen Meer, Tor und Haus. Und weil es wahrscheinlich nicht viel besser werden kann, habe ich beschlossen, die Freiheit des Reisens zu nutzen und noch ein bisschen hier zu verweilen, bis ich mich wieder auf den Weg mache. Takapuna Beach – my happy place.

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Als Autorin und Gründerin von Cream & Travel berichte ich dir von meinen Abenteuern aus Berlin und der Welt und biete dir die Möglichkeit weltweit zu arbeiten und so deine Reisen zu finanzieren. Frei nach dem Motto: „Alles beginnt mit einem ersten Schritt – Buche jetzt!“

As the author and founder of Cream & Travel I´m taking you with me on my travels and offer you the possibility to work worldwide to finance yours, because everything starts with a first step!

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