Tel Aviv

Israel Part II: Nachdem ich meine Bachelorarbeit abgeben hatte, brauchte ich Urlaub. Sonne, Strand, gute Vibes, Partys – Tel Aviv ich komme. Mein zweiter Aufenthalt in Israel dauerte leider nur eine Woche, bevor die Uni für mich wieder losging und so konzentrierte ich mich diesmal auf die pulsierende Metropole im Mittleren Osten! Zum Shoppen ging es in die Azerli Mall, von der man außerdem einen super Ausblick über die ganze Stadt hat und die ein Outdoor-Kino über den Dächern von Tel Aviv bot. In der Dizengoff und Shenkin Street finden man Outfits abseits des Mainstreams. Kleine Boutiquen, extravagante Cafés – ein Muss bei einem Tel Aviv Besuch. Außerdem kann man hier ebenso wie auf dem Rothschild Boulevard wunderschön, mit einem frisch gepressten Saft in der Hand, inmitten der Baumallee flanieren.

Städte, die am Meer liegen, haben einen anderen Vibe. Das Leben findet hier draußen statt. Jeder geht nach der Arbeit noch schnell zum Strand und genießt den Sonnenuntergang. Der in Tel Aviv immer aus einem ganz besonderen Farbenspiel besteht. Meine Favoriten sind der Hilton und der Gordon Beach. Überall gibt es kleine Snacks, das beliebte Spiel Matkot stets im Ohr – und jede Menge braun gebrannte Menschen, die man beobachten kann.

Sarona Market

Der Sarona Market ist nicht nur tagsüber einen Besuch wert, sondern hat besonders am Abend so einiges zu bieten. Kostenlose Tanzkurse, an denen jeder teilnehmen kann, Musik, Comedy und natürlich jede Menge, um sich kulinarisch durch zu schlemmen. Man sollte sich am Besten vorher informieren, was präsentiert wird. Sonst sitzt man am Ende wie ich in einer hebräischen Comedy-Show und versteht kein Wort. Wenn man dann auch noch auffliegt, weil der Comedian einen persönlich anspricht und man nicht antworten kann, hat man die Lacher auf jeden Fall auf seiner Seite.

Jaffa

In dieser Woche verbrachte ich meine Zeit am liebsten in Jaffa – meinen Lieblingsteil von Tel Aviv. Ich mag die alten Steingebäude, den Hafen mit seinen kleinen Booten, den Mix der Leute, die kühle Brise des Meers, die in der Hitze besonders guttut, und natürlich machte ich auch wieder einen Abstecher in mein Lieblingsrestaurant „The old man and the sea“. In Israel sieht man immer wieder Dinge, die es nirgendswo anders so geben würde. Besonders das Parkverhalten der Leute ist mir immer wieder ins Auge gestochen. Jede kleine Lücke wird gefüllt und dabei ist es egal, wie das Auto steht und ob die anderen Autos noch die Möglichkeit haben, sich zu bewegen. Auto fahren sollte hier gelernt sein!

Jaffa
Jaffa

Jaffa Flea Market

Natürlich wollte ich aber diesmal auch ein paar Ecken erkunden, die ich zuvor noch nicht gesehen hatte. Und so verbrachte ich einen wunderbaren Abend mit Freunden im Jaffa Flea Market. Einem Mix aus Flohmarkt am Tag und einer Bar Meile am Abend. Manche Ecken in Tel Aviv erinnern sehr an Berlin, deswegen kommen die Israelis wahrscheinlich auch so gerne zu Besuch. Aber auch Tel Aviv entwickelt sich immer mehr zum begehrten Reiseziel.

Florentin

Am nächsten Tag machte ich mich auf in das Stadtviertel Florentin. Ein kreatives Viertel das sich optisch und vom Vibe sehr von dem Rest von Tel Aviv unterscheidet. Das ehemalige Industrieviertel bietet viel Kunst, maßgeschneiderte Möbel und Kleider. Ein hippes Viertel das immer mehr junge Leute anzieht und ebenso ein ganz besonders Nachtleben bietet.

Tel Aviv Port

Auch der Port in Tel Aviv eignet sich großartig dazu, am Meer entlang zu flanieren. Wer eine gute Fotokulisse sucht, sollte ein Foto vor dem kleinen Karussell am Port machen – ich habe es leider verpasst. Nachts verwandelt sich der Strip in eine Partymeile – feiern unter freiem Himmel direkt am Wasser, wenn das kein Urlaubsfeeling auslöst, was dann?

Tel Aviv – eine Stadt, die niemals schläft!

Tel Aviv
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